Beat Mazenauer: Die Wirklichkeit gibt es nicht und wir glauben fest daran. Unsere alltäglichen Irritationen
Severin Perrig: Runzlige Musen in Mythos wie Cyberspace. Der erzählerische Generationenkonflikt zwischen märchenhafter Fiktion und Realität
Peter Volkart: Harald und Herbert
Peter A. Schmid: Der Leib als wahrnehmendes Ich. Die Phänomenologie der Wahrnehmung bei Maurice Merleau-Ponty
Beat Wyss: «Ceci n’est pas un texte». Plädoyer für den Schein
Inge Hinterwaldner: Realismen und Praktiken - Virtuelles aus der Medizin
Ulrike Felt: «Zu SCHÖN, um wahr zu sein!» Betrug und Wahrheit in der Wissenschaft
Hans H. Diebner: Performative Wissenschaft - Unerforschlich Falsches?
Florian Grond: Von der Realität zur Linie und zurück, eine kleine «theory of everything»
Christian Doelker: Bilder sind nicht mehr, was sie waren. Anmerkungen zu Bildkompetenz und Bildpädagogik
Felix Keller: Ikonen der Moderne. Diagramme und die Ästhetik der Sichtbarkeit
Gunther Reisinger: Das Internet als Predigt. Eine kunsthistorische Quellendiskussion vor dem Altar des Digitalen

Astrid Deuber-Mankowsky: Der virtuelle Star
Karin Harrasser: Von Papierwesen zum Pixelbrei.
Helden und Heldinnen im Comic, in der Science-Fiction und im Computerspiel

Thomas Meinecke: Handlung lenkt ab
Michel Mettler: Rhaelands Rule
Klaus Merz: Bild-Erzählungen
Anna Luchs: Erweiterte Realität
Philipp Sarasin: Bioterror als Phantasma
Walter Grond: In welche Welt denken wir uns?

"Wie fein wir doch über Tatsachen, die wir missverstanden haben, zu philosophieren wissen!" (L. Sterne, Tristram Shandy)


Die reine Wahrheit und das gänzlich Falsche, mithin die bare Lüge, markieren zwei Ideale, die im alltäglichen Leben oft nicht zu erkennen und voneinander zu trennen sind. Das eine maskiert sich gerne mit dem anderen. Damit tut sich
das Feld des Schönen beziehungsweise schönen Scheins auf. Diese drei Begriffe haben folglich auch zum Titel dieses Buches geführt: Das Wahre, Falsche, Schöne. Unter ihnen sind unterschiedlichste Aspekte und Textformen miteinander versammelt und verklammert, die sich mit wechselseitig verknüpften Themenfeldern aus Wahrnehmungstheorie, Wissenschaft, Bilddeutung, Erzählkunst und Kulturtheorie befassen.

Auf diesem Bogen, der von der pragmatischen Heranführung bis zur öffnenden Aussicht reicht, wird ein Thema aufgespannt, dem künftig vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt werden wird und geschenkt werden muss.

Auf diesem Bogen, der von der pragmatischen Heranführung bis zur öffnenden Aussicht reicht, wird ein Thema aufgespannt, dem künftig vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt werden wird und geschenkt werden muss.